Das britische Königshaus ist das Haus Windsor.
Zumindest wird dieser Name seit 1917 verwendet. Damals änderte König Georg V. den Namen
Sachsen-Coburg-Gotha, der vom gleichnamigen deutschen Adelsgeschlecht herrührte, in Windsor. Grund für diese Änderung war die politische Situation, denn im Ersten Weltkrieg sollte die Verwandtschaft des englischen Königs mit dem deutschen Adel kaschiert werden.
Die Entscheidung für den Namen Windsor wurde in Anlehnung an das Schloss Windsor in der englischen Grafschaft Berkshire getroffen.
1960 wurde dann von Königin Elizabeth II. verfügt, dass ihre Nachfolger den Namen Mountbatten-Windsor tragen sollen. Dynastisch korrekt wäre der Name Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, da ihr Ehemann Prinz Philip Mountbatten aus diesem Adelsgeschlecht stammt und eigentlich der Name des Mannes weiter vererbt wird. Sobald Queen Elizabeth abdankt, wäre folglich wieder eine sehr deutliche Verbindung nach Deutschland zu erkennen. Durch ihre Verfügung aus dem Jahr 1960 hat Elizabeth II. Vorsorge für diesen Fall getroffen und sich als zukünftigen Familiennamen auf Mountbatten-Windsor festgelegt.
Georg V. 1910 – 1936
Edward VIII. 1936
Georg VI. 1936 – 1952
Elizabeth II. seit 1952